30.07.2017

Politik beeinflusst den Goldpreis - Wirklich?

Politik beeinflusst den Goldpreis - Wirklich? 

Ach, wenn es doch bloß anders wär'. Trump, Trump, Trump und immer wieder Trump. - Die täglichen Nachrichten sind voll von diesem Herrn, der sich gewählter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika nennen darf. Das alleine ist schon purer Wahnsinn. Dass sich Wahnsinn aber noch potenzieren lässt, auch das kann nur erklärt werden mit und durch, eben diesem Trump.

Seit der mächtigste Mann der westlichen Welt auf der politischen Weltbühne seine Mätzchen zur hohen Politkultur erhebt gleicht die internationale Politik respektive die Finanz- und Währungspolitik einem Ping-Pong-Spiel mit ungewissem Ausgang. - Die immerfort währende Frage, warum sich unter 325 Millionen Amerikanern kein besserer Vortänzer gefunden hat - nicht ein einziger? - hängt wie ein Damoklesschwert über diesem unsäglichen Spiel, und bleibt auch der Spannung halber in diesem Artikel unbeantwortet. - Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. So sagt man jedenfalls. Aber diese eher resignierende Vorahnung scheint es wohl auch zu sein, dass alle Welt sich nach fünf Monaten Dienstzeit, mehr oder weniger mit dieser "Gottgegebenen Figur" aus Washington abgefunden hat. Aber dann das! Just in dem Moment der frustrierenden Gleichgültigkeit schießen Spekulationen über ein Amtsenthebungsverfahren gegen Mr. President ins Kraut. Das Wort "Trexit" macht die Runde. Gemeint ist der frühzeitige Auszug des Präsidenten aus dem Weißen Haus wegen seiner angeblich nachweislichen Kontakte nach Russland während seines Wahlkampes. Wie gesagt, angeblich! Und in Windeseile schwappt die Diskussion auf die Finanzmärkte über. Und schon ist das, was gestern in der Finanzwelt und auf dem Gold- und Silbermarkt noch galt, reine Makulatur. Hier die Hoffnung, da der Dämpfer und umgekehrt.

Aber Trump hat seine Pöbelpolitik samt Einfluss auf das weltweite Geldgeschehen nicht exklusiv. Zu seinen unberechenbaren Mitstreitern im tiefstgelgenen IQ-Sudel-Segment zählen sein nordkoreanisches Pendants Kim Jong-un, der unter Angst gewählte Bigott vom Bosporus, Erdogan, Syriens Schlächter Assad und, und, und. Die Liste fortzuführen führe zu noch mehr Wahnsinn. Aber alle eint die Fähigkeit der vorprogrammierten Kurzschlusshandlungen nebst der Freude am täglichen Spiel mit dem Weltfrieden. Sie wissen um ihre Macht, Grenzen und Märkte zu sprengen und den Welthandel zu beeinflussen. 

Zurück bleiben die, die sich Sorgen machen und Angst haben. Angst vor der Zukunft. Wenn die Offenlegung der Verflechtungen von Politik und Goldpreis dazu führen würde, dass die Faktoren, die ihn steigen oder fallenlassen viel ernster genommen werden, mit viel mehr Besorgnis um alle, ginge von jedem Einzelnen ein kleines Stückchen Frieden mehr aus. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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