18.08.2017

Gold fasziniert nicht nur ehrliche Anleger

Gold fasziniert nicht nur ehrliche Anleger

Ob in Asien, Afrika oder Europa, Gold fasziniert. Dieses einzige farbige Edelmetall - neben Kupfer - war einst Tauschmittel und wurde später gängiges Zahlungsmittel. Dass Gold die Massen bewegt, zeigt nicht nur der in der Geschichte verankerte kalifornische Goldrausch am Klondike-River in den Jahren 1849 und 1897. Auch der moderne Goldrausch ist tagtäglich unter uns und unübersehbar. Das Edelmetall hat sich zum Lieblingskind von Investoren aufgeschwungen und hat es zum Status einer Krisenwährung geschafft. Und das alles trotz Alternativen wie Palladium oder dem weitaus kostspieligeren Platin. Gold ist eben Gold! Punkt! Und Gold ist mit keinem anderen Edelmetall zu vergleichen. Diese fühlbare und unantastbare Wertigkeit des Goldes hat sich - wen wundert es - auch in weniger seriösen Kreisen herumgesprochen. Obwohl Goldfälschungen so alt sind wie das Objekt der Begierde selbst, hat sich das Problem der Fälscher nicht verändert. Nämlich qualitativ so hochwertig zu fälschen, dass es sich kaum von echtem Gold unterscheidet. Geht das überhaupt? - Anscheinend ja!

Der erst kürzlich bekannt gewordene Betrugsfall um die in Berlin ansässige Wirtschafts- und Finanzstiftung (BWF-Stiftung), bei der rund 6.500 Kleinanleger mit Gold überzogenem Füllmaterial getäuscht worden sein sollen, ist laut Branchenkennern wahrlich kein Einzelfall und Beleg zugleich. Edelmetallhändler warnen daher eindringlich vor gefälschten Goldmünzen und -barren, die vornehmlich aus China stammen. Und auch das passt irgendwie ins Bild. Die Volksrepublik China ist vor Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika das Land mit der größten Goldfördermenge. Die Gretchenfrage lautet daher: Wie kann der Anleger falsches Gold von echtem unterscheiden?

Am Anfang steht die Skepsis - Die gesunde Skepsis!

Es genügt ja meistens schon ein Blick auf das Objekt der Begierde und das Märchenlandgefühl breitet die Arme aus, sich in ebensolche Fantasien ergehen zu lassen. Ja, ja, Gold verzaubert. Ob männlich, ob weiblich, es ist so. Aber birgt nicht gerade die Erfahrung auch die bittere Wahrheit, dass verliebte Blicke oft trüben können? Vor dem Gang zum Standesamt vergewissert man sich doppelt und dreifach. Warum eigentlich nicht auch beim Goldankauf?
Man sagt, was nichts kostet, ist auch nichts. Das stimmt zwar nicht immer, aber bei preiswerten Anlageprodukten kann diese Lebensweisheit einen Reinfall verhindern. Also Vorsicht!

Mit dem Auge kaufen - Nicht nur mit dem Herzen

Schauen Sie genau hin. Unseriöse Angebote lassen sich mit bloßem Auge identifizieren. Goldbarren mit identischen Seriennummern verlangen nach Aufklärung. Auch ein Prägebildvergleich zu einem Referenzobjekt macht Sinn. Ebenso Magnettests wie Klangtests. "Gold klingt wie nur Gold klingt." Experten schwärmen von einem hellen, triangelähnlichen Klang.

Ihrem Edelmetall-Händler des Vertrauens stehen alle technischen Optionen einer seriösen Prüfung zur Verfügung. Dazu zählt die Röntgen-Fluoreszenz-Analyse ebenso wie die Messung der elektrischen Leitfähigkeit. - Seien Sie klüger als die, die meinen, s i e wären es. Es geht um Ihr erarbeitetes Geld. Darum lohnt es sich beim Anlagekauf von Gold und Silber doppelt wachsam zu sein. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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