01.09.2017

Trumpel-Diplomatie macht zusehends einsamer

"Trumpel-Diplomatie" macht zusehends einsamer 

Die Welt spricht der Rüpel-Diva aus Washington sicher nicht die hohe Kunst eines Geschäftsdeals ab. Oder anders gesagt, die Fähigkeit, wie man einen Geschäftspartner über den Tisch zieht. Aber wie der Super-Unternehmer in seinem Amt als US-Präsident rumstümpert lässt langsam aber sicher auch die treuesten Trump-Jünger aufhorchen. Mit einem Wisch und stolzgeschwellter Brust werden mühsam ausgehandelte Klimaschutz- und Handelabkommen in die Mülltonne der Geschichte verfrachtet. Mit der gleichen Arroganz fliegt Mr. President um die Welt und hinterlässt selbst bei denen Kopfschütteln, die ähnlich wie er, auch nicht viel IQ-Material zu schütteln haben. Er scheint hilflos zu sein, der Macher aus Queens mit Vorfahren aus Rheinland-Pfalz, wenn er auf Vollprofis wie Vladimir Putin oder den Herrschern von Saudi Arabien oder den Golfstaaten trifft.

Trumps "Trampel-Diplomatie" hat Methode. Oder sollte man besser sagen, keine geistige Alternative. Was ja noch mit ganz viel Good Will für ihn spräche! Aber wenn poltern, pöbeln und drohen als einzige Rendite für das Wahlvolk übrig bleiben, wird es nicht nur für den Gewählten, sondern auch für die Wähler zusehends einsamer. Ihr Auserwählter wird sie irgendwann via Satellit von seinem Golfplatz in New Jersey aus mit einer für ihn typischen Handbewegung als minderwertige Spezies links liegenlassen. So, wie seriöse Staatenlenker es bereits mit ihm erproben. Welch drastischer Kontrast zu den Menschen, die beim Goldankauf auf Sicherheit gesetzt haben. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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