02.09.2017

Wenn eine Krise eskaliert, explodiert der Goldpreis

Wenn eine Krise eskaliert, explodiert der Goldpreis

Abgesehen von der Kubakrise und dem Bau der Berliner Mauer Anfang der 1960 er Jahre stand die Welt seitdem 2. Weltkrieg nicht wieder so nahe am Abgrund, wie heute. Fast täglich sehen wir, wie sich die Krise zwischen Nordkorea auf der einen, und den USA, sowie ihren verbündeten Ländern Südkorea und Japan auf der anderen Seite zuspitzt. Die neuerlichen Raketentests und das Abfeuern einer Mittelstreckenrakete über Japan hinweg sind der unrühmliche Höhepunkt jüngster Provokationen aus Pjöngjang. Es stehen starker Antworten im Raum!

Dieses gefährliche und unkalkulierbare Pulverfass "Nordkoreakrise" birgt eine extrem große Kriegsgefahr. Und es verwundert nicht, dass die allgemeinen Medien das Wort Krieg bisher aus ihrer gewohnten Verbalakrobatik verbannt haben. Geben doch die Herrschaften in Washington, Brüssel und Berlin "indirekt" und ganz uneigennützig vor, was gedruckt und gesendet wird, beziehungsweise, was nicht.

Sollte sich ein Präventivschlag gegen Nordkorea mit seinem größenwahnsinnigen Führer Kim Jong-un abzeichnen, würde die bisherige Berichterstattung von Jetzt auf Gleich eine 180° Kehrtwende vollziehen. Denn die Vorzeichen wären urplötzlich ganz andere. So behauptet man jedenfalls.

In diesen verdammt unsicheren Tagen der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts kann man sich drehen und wenden wie man will. Zumindest, wenn es um News, Fake-News und andere "alternative Fakten" geht. Immer hat dieser US-amerikanische Milliardär-Präsident seine Sicht der Dinge mit mickrigen 140 Zeichen in die Welt getwittert. Und das ist dann die Wahrheit. Die reine Wahrheit. Und nichts als die Wahrheit. Aber gerade das, so mutmaßen alle anderen 7,2 Milliarden Menschen - bis auf die 62,81 Millionen Trump Wähler - macht diese Krise mit dem ebenso unkalkulierbaren und unreifen Raketen-Freak aus Nordkorea so gefährlich. Gewählt ist dieser Herr über News und Fake-Newes übrigens nur, weil der sogenannte "Elfenbeinturm der Washingtoner Politikerelite" nach dem Motto: "Weiter so" in die Zukunft baseln wollte. Ach ja, und, weil das US-amerikanische Wahlsystem so ist, wie es ist. -

Der Himmel scheint es so zu wollen, dass die Nordkorea-Krise für den bisher innenpolitisch erfolglosen Narzissten ein Segen ist. Oder besser, eine perfekte Ablenkung vom eigenen Desaster. Kaum auszudenken, welch gigantischen Erfolg Trump verbucht, wenn er einen Krieg gegen Nord-Korea gewinnt. Sofern das Wort "gewinnen" bei einer relativ weitflächigen Zerstörung überhaupt das richtige Wort ist. -

Für Goldanleger ist diese irrwitzige Polit-Situation eine Jahrhundert-Chance, Geld in Gold anzulegen. Als Kopf der größten Militärmacht der Welt, kann dieser unberechenbare Selbstdarsteller für Anleger ein "goldenes Händchen" haben. Und immer wieder fragt man sich, warum eine Medaille zwei Seiten haben muss. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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