05.09.2017

Der vermeintlich große Wurf ständig unterlegener Herausforderer mit S

Der vermeintlich große Wurf ständig unterlegener Herausforderer mit "S" 

Es ist d a s Thema, mit dem der Kanzlerkandidat der Sozial Demokratischen Partei Deutschlands, SPD, Martin Schulz, bei der anstehenden Bundestagswahl punkten, und somit das Kanzleramt erobern will. "Soziale Gerechtigkeit". Ein Politikfeld, an dem sich schon viele Bewerber mit "S" wie Schröder, Steinmeier und Steinbrück, alle SPD, vor ihm erfolglos gegen Amtsinhaberin Angela Merkel, CDU, abgearbeitet haben. Aber diesmal ist alles anders, so der einhellige Tenor führender Sozialdemokraten.

Laut Handelsblatt vom 22.08.2017 ist die Soziale Gerechtigkeit für ein Viertel der Deutschen das wichtigste Thema überhaupt. Nicht neu, aber immer wieder neu aktuell. Die Aussage, dass es Deutschland so gut wie nie gehe, einige Menschen aber davon nicht profitieren würden, ist so falsch nicht. Denn was nützt es, so die Mahner für mehr soziale Gerechtigkeit, wenn Unternehmen und Konzerne schwarze Zahlen schreiben, beim "kleinen Mann" aber nichts davon ankommt? Und überhaupt, was ist mit den Gerechtigkeitsproblemen bei Renten, Einkommensunterschieden von Mann und Frau, Verteilung von Vermögen, in der Bildung? Wer will da noch sagen, in Deutschland gehe es gerecht zu?

Sicherlich lässt sich soziale Gerechtigkeit unterschiedlich definieren. So geschehen auch beim eher schlaffen TV-Duell vom Sonntagabend. Trotz voreiliger Siegesbekundung der SPD im Internet steht nicht fest ob die aktuelle Regierung Recht behält oder doch der vierte Herausforderer mit "S". Im Gegensatz zum Wähler hat es der Goldanleger einfacher. Er bekommt für sein Geld einen gerechten Gegenwert in Gold oder Silber. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin


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