07.09.2017

Lebenspläne sind anfällig und brauchen Absicherung

Lebenspläne sind anfällig und brauchen Absicherung 

Der Mensch ist, wenn es ihm gut geht, eine höchst leichtgläubige Spezies. Vor allem dann, wenn er noch jung ist und ihm die Welt augenscheinlich zu Füßen liegt. Dann werden Erfolge im Job in der Liebe oder in der Gesundheit schnell zur Selbstverständlichkeit. Von möglichen Gefahren, die alles urplötzlich ins Gegenteil verkehren könnten will er im Hochgefühl des Augenblicks nichts wissen. Er glaubt, es ginge immer so weiter auf der Sonnenseite des Lebens. Was soll schon passieren? Böse Überraschungen sind nicht vorgesehen. Und so lange die Gesundheit mitspielt ist alles paletti und auch alles möglich. 

Wenn plötzlich nichts mehr so ist, wie es vorher war 

Aber was ist, wenn die Gesundheit eben nicht mitspielt und von Jetzt auf Gleich sogar ganz streikt? Wenn durch Krankheit oder Unfall der Lebensunterhalt nicht mehr gesichert ist, die laufenden Kosten nicht mehr bezahlt werden können? Dann, ja dann kann alles ganz schnell gehen. Eine Unachtsamkeit im Straßenverkehr, ein falscher Schritt auf der Treppe, ein Schlaganfall, eine Krebsdiagnose. Ein Leben, das eben noch in Butter schien, befindet sich plötzlich im freien Fall. Ohne Netz und doppelten Boden. -

Die Angst vor Terroranschlägen oder Flugzeugabstürzen ist bei den meisten Menschen allgegenwärtig. Den eigenen Verdienstausfall bis hin zum finanziellen Ruin hat kaum einer von uns auf seinem Zettel. Man ist zwar an allen Ecken und Enden doppelt und dreifach versichert. Hausrat, Rechtschutz, Unfall, Haftpflicht und, und, und. Und damit wähnen sich auch die meisten Menschen auf der sicheren Seite. Aber bei der Absicherung der eigenen Berufsunfähigkeit scheinen die Deutschen eine völlig falsche Risikoeinschätzung an den Tag zu legen. Es ist fatal zu glauben - wenn auch nur im Unterbewusstsein - dass Berufsunfähigkeit immer nur den sogenannten "anderen" passiert. Dem Nachbarn, dem Kollegen, eben dem anderen und auch immer möglichst ganz weit weg. Weil aber das Leben nicht so tickt wie wir es gerne hätten, ist nur eine passende Schlussfolgerung die richtige. Nämlich seine eigene Arbeitskraft finanziell abzusichern. Wer erst den Ernstfall eintreten lässt, spielt mit seiner Zukunft Vabanque. Und weil sich auch der Staat weitestgehend aus dem Schutz der Berufsunfähigkeit verabschiedet hat, bedarf es einer klugen privaten Vorsorge. 

Lassen Sie sich nicht ausschließlich vom Dickicht des Versicherungsdschungels kirre machen. Weise ist der, der eine mehrgleisige Vorsorgeausrichtung in Betracht zieht. Ein Strang einer solchen "weisen" Vorsorge kann eine Kapitalanlage in Gold und Silber sein. Damit es in Zeiten, wenn der Körper streikt, auch finanziell weitergeht. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



© 2018 valvero Sachwerte GmbH