14.09.2017

Prognose Goldpreisentwicklung - Vorhersagen sind schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen

Prognose Goldpreisentwicklung - "Vorhersagen sind schwierig. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen" 

Winston Churchill hatte Recht. Also, wenn dieser kluge Satz wirklich von im stammen sollte. - Egal, wer wüsste nicht gerne, wie seine Zukunft aussieht? Im Job, beim Geld, in der Liebe, in der eigenen Gesundheit und der seiner Lieben. 

Das Hier und Jetzt gibt individuell zwar oberflächlich einige vage Hinweise darauf, was anstehen könnte, und was nicht. Aber Genaues weiß keiner so genau. Das mag zwar gut sein, weil gerecht, dennoch hat das Ungewisse für die meisten von uns einen undefinierbaren Reiz. Vielleicht gerade deshalb, weil sich plötzlich Umstände auftun, die keiner auf dem Schirm hat. Die kommen nicht immer gut an, wohl wahr, aber irgendwie sind sie trotzdem - keiner weiß, warum - das Salz in der Suppe des Lebens. -

Für die meisten Menschen steht neben der Gesundheit die wirtschaftliche Absicherung ganz oben auf dem Wunschzettel des Älterwerdens. Ein gutes Auskommen, ein kleines finanzielles Polster. Schon kann das kleine Glück perfekt sein. In Zeiten, wo das Wort Altersarmut immer mehr an Popularität gewinnt, sollte aus Sorge Vorsorge werden. Wer sich mit offenen Augen für eine Vorsorge umsieht, kann nur schwer an der Goldpreisentwicklung vorbeisehen. Denn die macht Mut!

Neben den hoch gelobten Wackelkandidaten "Gesetzliche Rentenversicherung, Risiko, Riester und Co". strahlt der Wert von Edelmetallen eine beruhigende Sicherheit aus, deren Verlaufskurve so manchen DAX-Kurs mit Benchmark und diversen Kursindikatoren in den berühmten Schatten stellt. Obwohl der Goldpreis regelmäßig in die Höhe schießt, ist die Wortkombination "Prognose Goldpreisentwicklung in aller Munde. Denn trotz kleiner Dellen in 2011 nimmt der Goldpreis wieder richtig Fahrt auf. Die Gründe dafür sind schlüssig. Tägliche Nachrichten von global agierender politischer Hirnlosigkeit, - mit kaum nennenswerten und wohltuenden Ausnahmen - wachsenden Inflationsraten, steigender Goldnachfrage und Verknappung des Edelmetalls durch Produktionsrückgang lassen eine positive Prognose zu. Widersinn Pur, möchte man meinen. Einige Händler trauen sich sogar zu von Rekordhöhen zu sprechen. Und das ist nicht einmal sehr gewagt. Denn seit Beginn diesen Jahres ist der Goldpreis um über 100 US$ - das sind etwa 10 Prozent - auf 1.265 US$ gestiegen. Dieser Sprung zeigt eine Trendwende, verglichen mit dem zwischenzeitlichen Tief in den Monaten Dezember 2015 (1,100 US§) und Juli 2016 (1.130 US§). Aber was macht die Kenner und Analysten dieser Branche so zuversichtlich für die weitere positive Entwicklung? Die Beeinflussung des Goldkurs` sowohl in Dollar wie auch in Euro hängt maßgeblich von Angebot und Nachfrage ab. Die wiederum werden von der Geldpolitik, der wirtschaftlichen Entwicklung und nicht zuletzt auch von den politischen Brandherden dieser Welt bestimmt. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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