04.10.2017

Wie bitte, Opposition ist wichtiger als regieren?

Wie bitte, Opposition ist wichtiger als regieren?

Was den Ex-Buchhändler aus Würselen da ritt, wird er wohl nur selbst irgendwann einmal verstehen, wenn überhaupt. - Wir schreiben den 24.09.2017. Soeben haben die Wahllokale zur diesjährigen Bundestagswahl geschlossen. Der Souverän hat gesprochen. Und wie er das hat?! - Die 18 Uhr-Prognose mit der historischen Wahlpleite der SPD hatte sich grafisch noch nicht vollständig aufgebaut, da landete der ausgebremste "Möchtegern-Kanzler" Martin Schulz ein Knaller, der wohl nicht nur in die Analen seiner Partei, sondern auch in die aller bisherigen Bundestagswahlen als unerreichte Lachnummer eingehen wird.

Die Wähler hätten ihm und seiner SPD das wichtige Votum zur Opposition gegeben so frohlockte der Euro-Martin aus NRW in die Kamaras. Und das sei - bei der katastrophalen Leistung der Merkel-Regierung - dass weitaus wichtigere. Dass er das Votum zur Opposition nicht noch als das erstrebenswerteste einer Wahl hochstilisierte konnten ihm die total perplexen Journalisten dann aber doch nicht entlocken. Welch eine peinliche Überschätzung, bis hin zur unerklärlichen Fehleinschätzung eines Mannes der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden wollte.

Wer will jetzt noch behaupten, die Wählerinnen und Wähler hätten in der Wahlkabine kein glückliches Händchen bewiesen? - Nachdem die Bundestagswahl 2017 Geschichte ist, sind alle politischen Parteien mehr oder weniger dabei ihre Scherben zusammenzufegen. Außer Martin Schulz. Der, der mit dem Wählerauftrag zur Opposition. - Um wie viel klüger und weitsichtiger sind da Kapitalanleger in Gold.

Eine Frage sei augenzwinkernd gestattet: Hätten sie nicht mehr das Zeug für das Amt des Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland?! Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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