15.10.2017

Schwampel, Jamaika? - Was denn nun?

Schwampel, Jamaika? - Was denn nun?

Wer das Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 24. September nach Koalitionsoptionen aufbröselt kommt schnell zu dem Ergebnis dass Deutschland ein echter Kulturschock ins Haus steht.

Nachdem der Wähler die SPD faktisch aus dem politischen Rennen Berlins genommen hat, bleibt nur noch eine Koalition aus CDU, FDP und den Grünen. Dass unsere Sprache lebt - im Gegensatz zur derzeitigen Außendarstellung der SPD - zeigt der sprachliche Werdegang ein und derselben Sache.
Die Älteren unter uns sprechen respektvoll von einem möglichen schwarz-gelb-grünen Bündnis aus CDU, FDP und Bündnis 90 die Grünen. Die etwas Jüngeren bezeichnen eine schwarz-gelb-grüne Koalition als "Schwarze Ampel" oder im Schnelldurchlauf "Schwampel".

Erst als der WDR-Journalist Jörg Schönenborn am Wahlabend der Bundestagswahl 2005 davon berichtete, eine Flaggendatenbank nach schwarz-gelb-grün durchsucht zu haben, und der einzige Treffer auf die Flagge des karibischen Inselstaates Jamaika mit je zwei grünen und schwarzen Feldern, so wie einem gold-gelben Schrägkreuz gefallen sei, wurde aus der "Schwampel" die "Jamaika-Koalition". -

Mit welcher Namens- und Wertekonstanz da doch Gold und Silber aufwarten. Und das nicht nur, weil die faszinierende Außendarstellung von Edelmetallen gleichbleibendes Vertrauen weckt, sondern auch, weil Gold- und Silberanlagen eine stabile Wertigkeit bergen, von denen alle anderen Kapitalanlagen nur träumen. Kein Grund also für die "etwas Jüngeren" unter uns, an der Terminologie von Edelmetallen herumzuschrauben. Gold bleibt Gold! Das versteht jeder. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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