25.10.2017

Die Welt kriselt und keiner weiß warum. Oder doch?

Die Welt kriselt und keiner weiß warum. Oder doch?

So wunderschön friedlich sich der blaue Planet Erde aus dem Fenster der Internationalen Raumstation ISS auch darstellt, so traurig ist die Realität, wenn man auf ihm lebt. Der Kontrast dieser Entfernung von nur 400 Kilometern könnte größer nicht sein. Es ist nicht die Erde mit ihrer vielfältigen Natur, die jegliche Illusionen der Weitblickfaszination wie Seifenblasen zerplatzen läst. Es ist die Spezies Mensch, die es trotz 5  Millionen Jahren geistiger Entwicklung bis heute nicht fertig gebracht hat, mit sich und der Natur im Einklang zu leben.

Wo immer man hinschaut, Fehlbilanz, Fehlbilanz, und nochmals Fehlbilanz!

Betrachtet man alleine nur die letzten 5 Jahre, wie der Mensch sich in diesem einmaligen Lebensraum bewegt, wie er Politik macht und mit seinesgleichen umgeht, dann führt gerade er selbst, die ihm zugebilligte geistige Entwicklung und Reife ad absurdum.

Es kriselt an allen Ecken und Enden. Die Welt scheint sich in einem Dauerkrisenzustand zu befinden, in dem der Mensch jämmerlicher und ärmer nicht aussehen könnte. Fast stündlich überschlagen dich die Nachrichten über Krawalle, Konflikte und Krisen. Erwähnt sei nur ein Bruchteil wie die Eurokrise, die Krise in Korea, die Terrormiliz IS und das Massensterben in Syrien, die Krawalle in Katalonien, der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine und der Atomstreit USA/Iran. Und nichts deutet auch nur ansatzweise daraufhin, dass eine Krise kurz vor einer Lösung stünde. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die i-Tüpfelchen der weltweiten Krisenherde und Konflikte werden nochmals durch die grinsenden Gesichter ihrer Anstifter, und dem sich dahinter verbergenden Zynismus potenziert. Neben den bekannten Egomanen  der „demokratisch“ gewählten Alleinherrscher Erdogan, Putin und Trump bieten der chinesische Präsident Xi Jinping oder die schwerreichen Diktatoren Afrikas und Südamerikas, Ibrahim Boubacar Keïta oder  Nicolás Maduro ein Bild des Grauens. Sie alle kreieren Brennpunkte, mischen sie mit aggressiv und religiös getriebenem Fanatismus und verkaufen sich ihren Völkern als Heilsbringer. Und ganz nebenbei füllen sich ihre schwarzen Auslandskonten mit Milliarden von US-Dollar, abgezweigt von den Ärmsten und Bedürftigsten ihrer eigenen Völker. Für diese Handvoll Gauner macht das Leben Spaß. Während Terror- und Kriegsopfer wie paralysiert durch die Ruinen ihrer zerbombten Städte umherirren und die Krisen-Cocktails dieser Welt genießen dürfen, schlürfen ihr Peiniger genüsslich an ihren  Cocktails, halten ihre Daumen demonstrativ hoch, und geben vor der Weltpresse Interviews zur Lage der Nation. Wenn wundert es da noch, dass die Welt auf der Kippe steht?!

Nach so einer Fehlbilanz mag man kaum zur Tagesordnung übergehen. Aber für die Zeit, die uns noch bleibt, birgt eine Kapitalanlage in Gold Lichtblicke. Der gleichbleibend gute Goldkurs schließt dennoch innehalten nicht aus. Thomas Straub / valvero Sachwerte GmbH, Berlin



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